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Konfrontation zwischen fortschrittlichem Arbeitsrecht und
wirtschaftlichen Interessen!
Wir stehen vor einer Fabrik. Viele Arbeiter hatten sich
versammelt. Sie protestieren gegen die Inbetriebnahme von Maschinen, die die
Arbeit von 10 Leuten erledigen können. Sie befürchten eine Senkung der Löhne
oder gar den Verlust ihres Arbeitsplatzes.
Eine kleine Stadt zu Beginn der industriellen Revolution.
Auf dem Hügel stehen die Häuser der Fabrikbesitzer. Die Abwasserkanäle führen
von dort in die Ebene, wo in der Nähe der Fabrik die Häuser der Arbeiter
stehen. Ein kleiner Fluss teilt die Ebene. Es ist gerade eine ansteckende
Krankheit ausgebrochen. Hinauf zu den Wohlhabenden dürfen nur die
Hausangestellten, um zu verhindern, dass die Reichen angesteckt werden. Aber
diese Bediensteten stammen meist auch von der Arbeiterschaft und kommen jeden
Tag mit ihr in Berührung.
Eine kleine schmutzige Straße in der Vorstadt eine
Industriegebietes, ein mehrstöckiges Haus mit kleinen Fenstern (Zu große
Fenster würden das Haus statisch sowieso ziemlich labile noch
zusammenbruchgefährdeter machen.), kleine 15 Quadratmeter Einraumwohnungen
ohne Bad, Toilette oder Küche, 5 (3 Kinder, 2 Erwachsene) auf Strohsäcken
schlafende. Sie haben ihre Kleidung nicht ausgezogen, weil sie ohne Decken
auf dem Boden liegen. Bald müssen sie aufstehen, dann beginnt ihre Schicht,
12 Stunden in der Fabrik. Während sie arbeiten, schläft die andere Familie
hier, mit der sie zusammen in der Wohnung wohnen oder besser schlafen. Allein
hätten sie die Miete für eines dieser 50 Löcher in dem Haus nicht bezahlen
können. Die Kinder sind tagsüber auf der Straße und betteln sich tägliches
Brot zusammen, wenn sie nicht das Glück hatten, irgendeine schlechtbezahlte
Kinderarbeit als Flaschenwäscher oder in Tagebau einer Miene zu bekommen.
Es ist Nacht, 10 Leute stehen um ein kleines Feuer. Sie
wollen verhindern, dass Streikbrecher im Dunkel der Nacht in die Fabrik gehen
können. Morgens kommen dann wieder viele, um ihren Forderungen Nachdruck zu
verleihen. Sie verlangen höhere Löhne und eine geregelte Arbeitszeit.
Situationen aus dem Leben von Arbeitern. Sie hatten ihr
Dorf in der Hoffnung verlassen, um in der nahen Industriestadt einen kleinen
Verdienst zu erhalten und haben dabei die Armut auf dem Land mit dem Elend in
der Stadt vertauscht.
In den 1750-er Jahren schreibt Adam Smith in seinem Werk
“The Wealth Of Nations“, dass eine Wirtschaft nur dann funktionieren kann,
wenn es auch den unteren Schichten einigermaßen gut geht. Wahrscheinlich
geführt von der Erkenntnis, dass man Produkte auch an irgendwen verkaufen
muss, um Profit zu erwirtschaften. 100 Jahre später nahm Marx diesen Gedanken
wieder auf.
Gesundheit und Ausbildung sind die Grundlagen dafür, dass
eine Arbeitskraft vollwertig sein kann. Ganz abgesehen davon, dass ein
Beschäftigter mit normaler Bezahlung nicht dazu gezwungen ist, aus
Überlebensgründen zu stehlen oder zu rauben.
Natürlich müssen auch Unternehmen die Möglichkeit haben,
Gewinn zu erwirtschaften. Welcher Unternehmer oder auch Arbeitnehmer würde
gern für einen Minimallohn arbeiten.
Der Kommunismus legte den Schwerpunkt auf die
Schwerindustrie (Industriezweig, der Werkzeuge zur Produktion von anderen
Waren herstellt.), weil er davon ausging, dass die Konsumindustrie
automatisch folgen würde. Vor der industriellen Revolution war die Wirtschaft
ein Versorger des nicht arbeitenden Adels.
Heute wollen Autofirmen, Lebensmittelketten,
Möbelhersteller große Gewinne erzielen. Also sollten sie alle darauf achten,
dass der kleine Verbraucher entweder genug verdient, oder die Waren billig
sind, dass er gesund genug ist, diese zu genießen.
Und diesem Ziel ist ein fortschrittliches Arbeitsrecht
behilflich, weil diese Tatsache, leider, auf der wohlhabenden Seite nicht
immer erkannt wird.
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Else
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Else
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Else
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Freitag, 28. November 2014
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